Abmahnwelle erschüttert den Influencer Markt

In der Marketingindustrie sind Influencer sehr beliebt. Sie können einer Zielgruppe Produkte und Dienstleistungen glaubwürdig vorstellen. Sie erreichen ein relativ großes Zielpublikum, das an den Produkten interessiert ist.

Im Moment versendet der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) eine Welle von Abmahnungen an Influencer. Nach eigenen Angaben wurde der Verband 1975 von Berlinern Kaufleuten gegründet, um unlautere Wettbewerbshandlungen zu bekämpfen. Nach den Angaben des Geschäftsführers Ferdinand Selonke geht es dem Verband darum, wann Werbung im Internet gekennzeichnet werden muss. Der Verband stützt sich bei seinen Abmahnungen auf das Presserecht, welches die Trennung zwischen Werbung und redaktionell Teilen verlangt.

Der Verband sieht sich als Bewahrer von Rechten von Verbrauchern und sendet den Betroffenen Influencern Abmahnungen in Höhe von 178,50 € inklusive einer Unterlassungserklärung. Dabei werden Beiträge reklamiert, bei denen nicht direkt erkennbar ist, ob es sich um Werbung handelt. Im Moment schützen sich die meisten Berühmtheiten in den sozialen Medien durch die Kennzeichnung aller ihrer Beiträge als Werbung.

Der Verband gibt auf seiner Webseite an, dass 18 Verbände der Wirtschaft, verschiedene Innungen und 350 Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen Mitglied sind. Bei näherer Untersuchung von vielen Betroffenen wurde festgestellt, dass viele von ihnen genau die gleichen Marketingstrategien nutzen, die der Verband bei Nichtmitgliedern beanstandet. Eine der Betroffenen Influencer, Vreni Frost, hat darauf die Mitglieder des Verbandes angeschrieben und wartet auf eine Antwort.

Auf der anderen Seite distanziert sich Cornelia Holsten, die Direktoren der Bremer Landesmedienanstalt, von der Herangehensweise des VSW. Ein Verband kann nicht einfach das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb gegen Konkurrenten anwenden, er funktioniert nicht als Aufsichtsbehörde.

Laut den betroffenen Influencern kann die Kennzeichnung aller Beiträge keine Lösung sein. Die Rechtslage muss für alle Medien gleich sein, auch im Rundfunk oder bei Printmedien müssen nicht alle Artikel mit Hinweisen zu den Herstellern markiert werden.

Bis jetzt ist die Rechtslage nicht geklärt, trotzdem werden von dem Verband viele kostenpflichtige Abmahnungen geschickt.

Brand Marketing mit Casino Game Apps

Die Casino Industrie ist bekannt für ihre Innovativen Webemethoden und ihr exzellentes Brand Management. In diesem Industriezweig überleben nur die Besten, die täglich gezwungen werden auf den Wert ihrer Marke zu achten.

Youtube, Facebook und auf vielen anderen Webseiten bieten täglich die besonderen Angebote der Casino Betreiber feil. Aufwendige Apps werden angeboten, die teilweise aufwändiger entwickelt wurden als viele Programme, für die Benutzer viel Geld bezahlen müssen. Um mit diesen Apps zu spielen, brauchen die Anwender sich noch nicht einmal registrieren und müssen keine Geldbeträge überweisen. Wo drin liegt also der Sinn dieser teuren Spiele, wenn die Casinos keinen Gewinn damit erzielen können?

Die Antwort ist sehr einfach. Diese kostenlosen Spiele sollen bei den Kunden Vertrauen aufbauen. Gerade in der Casino Industrie gibt es immer wieder einige kriminelle Elemente, die versucht haben Kunden zu betrügen. Zwar werden die seriösen Casinos heute von Gesetzen streng reguliert, trotzdem bestehen aber noch bei vielen Kunden bedenken. Die kostenlosen Apps sollen diese Bedenken ausräumen und den Kunden Vertrauen in die eigene Marke aufbauen.

Diese Spiele sind teilweise so gut konzipiert, mit ausgezeichneten Designelementen, hervorragendem Sound und ausgefeilten Spielabläufen, nur um den Markennamen aufzuwerten. Die Casino Unternehmen stecken viel Geld in die Entwicklung dieser Apps, wie man an der Lucky Nugget App eindrucksvoll erkennen kann, nur um den Kunden von der Seriosität der Marke zu überzeugen.

Für andere Industriezweige hat die Casino Industrie eine Vorbildfunktion, wie gutes Brand Management auszusehen hat. Der Zielmarkt wird konstant überwacht und ein großer Teil des Marketingbudgets wird für die Aufwertung des Markenwerts verwendet. Zwar werden durch die Aktionen um den Markenwert zu verbessern keine direkten Einnahmesteigerungen erzielt, die Unternehmen investieren aber in die die Zukunft. Die Marke ist ein Investitionsgut geworden, das bei den Kunden Vertrauen hervorrufen soll und die Zukunft des Unternehmens langfristig sichert.

Heute und in der Zukunft spielt das Vertrauen der Kunde in die eigene Marke eine immer grösser werdende Rolle. Wann investieren Sie in Ihre Marke?

Brand Management und die Digitalisierung!

Auch kleine und mittlere Unternehmen sollten sich um ihr Brand Marketing kümmern, um ihre Marktposition zu sichern. Auf dem Weg werden sie bei der Erstellung von Webseiten mit den elektronischen Medien konfrontiert. Dies ist ein Weg sich mit der Digitalisierung im Unternehmen auseinander zusetzten.

Der Begriff Digitalisierung geistert in den letzten Jahren durch viele Industriezweige. Viel Unternehmer haben den Begriff schon einmal gehört, wissen aber nicht genau, worum es dabei geht. Im Prinzip ist es ganz einfach. Es geht darum völlig auf analoge Daten zu verzichten. Analog sind zum Beispiel alle Aufzeichnungen, die handschriftlich festgehalten werden.

In modernen Unternehmen rufen solche Aufzeichnungen viele Probleme hervor. Sie müssen gelagert werden und verursachen Lagerkosten. sie können nur schwer weiter kommuniziert werden und können durch Schreibfehler oder schlechte Handschrift unleserlich sein.

Bei der Digitalisierung soll komplett auf handschriftliche Unterlagen verzichtet werden. wenn die Daten digital vorliegen, können Sie einfach weiter kommuniziert werden, gespeichert und gelagert werden.

Einer der grössten Vorteile ist aber die Verwertbarkeit der Daten. Digitale Daten können leicht statistisch ausgewertet werden und bieten Informationsquellen, die zur Verbesserung der Effizienz in einem Unternehmen verwendet werden können.

Bei der Entwicklung einer Webpräsenz wird ein Unternehmen unweigerlich auf digitale Anforderungen stossen. Die Information der Produkte und Dienstleistungen müssen in elektronischer Form den Kunden angeboten werden und der online Shop schickt elektronische Bestellungen. Selbst die Bezahlung der Waren wird auf dem elektronischen Weg durchgeführt.

Dem geschickten Unternehmer wird dabei Auffallen, das die Digitalisierung der Firmeninformationen und Prozesse im Unternehmen auch viel weniger Kosten hervorruft als der handschriftliche Prozess.

Der wichtigste Punkt bei der Digitalisierung ist aber bei weitem die Möglichkeit Daten und Informationen auszuwerten. Bei jedem Verbesserungsprozess müssen Daten vorhanden sein, um die aktuelle Situation auswerten zu können und Verbesserungsprozesse zu messen. Durch die Digitalisierung stehen diese Informationen zu jeder Zeit und ohne Kostenaufwand zur Verfügung.

Warum sind Online Bewertungen so wichtig?

Für online Kunden gibt es nicht viele Möglichkeiten sich über Produkte oder Dienstleistungen bei Dritten zu überzeugen. Es besteht kein persönlicher Kontakt zu den Kunden, bei dem Sie Vertrauen aufbauen können. Die einzige Möglichkeit sind online Kundenbewertungen, bei denen andere Kunden ihre Produkte bewerten.

Bei Umfragen wurde ermittelt, dass 85 % der Verbraucher genauso viel Vertrauen setzen in online Kundenbewertungen, wie bei Empfehlungen von Freunden oder der Familie. Das Unternehmen Yext hat vor kurzem eine Strategie veröffentlicht, worauf Unternehmen bei Kundenbewertungen achten sollten.

Das Unternehmen weist darauf hin, das die schon vorhandenen Kundenbewertungen viele Informationen für ein Unternehmen bieten. Sie zeigen die Kundenerfahrungen ohne jeglichen Filter. Unternehmen sollten Sie also auswerten und die geeigneten Entscheidungen treffen, damit diese Kundenbewertungen immer besser werden.

Dabei spielen negative Bewertungen eine ganz besondere Rolle. Kein Unternehmer kann es sich heutzutage erlauben negative Bewertungen zu ignorieren. Die Kunden, die negative Bewertungen abgeben, sollten kontaktiert werden und ihnen bei der Lösung der Probleme geholfen werden. Yext gibt an, dass 67 % aller Kunden, die nach einer negativen Bewertung von dem Unternehmen angeschrieben wurden, die negative Bewertung löschen oder eine neue positive Bemerkung abgeben.

Wichtig ist auch, wie Sie negative Kundenbewertungen beantworten. Entwerfen Sie keine Standardantworten, jeder Kontakt sollte möglichst personalisiert sein. Zeigen Sie in Ihrer Antwort, dass sie das Problem des Kunden verstehen und daran interessiert sind, eine Lösung anzubieten.

Das Unternehmen Yext bietet Werkzeuge an, um negative Bewertungen zu analysieren. Dazu gehört die Stichwortanalyse, die zeigen, welche Schlüsselwörter in den negativen Bewertungen verwendet werden. Ab einer gewissen Anzahl von Bewertungen kann ein Unternehmen daraus Schlüsse ziehen und den Verlauf von positiven sowie negativen Kundenbewertungen verfolgen. Natürlich eignet sich dieses Werkzeug nur, wenn ein Unternehmen auf eine gewisse Anzahl von Kundenbewertungen zurückgreifen kann.

Im Falle von kleinen und mittleren Unternehmen, die noch nicht so viele Bewertungen erhalten haben, sollten Sie sich noch persönlich um die Auswertung der Bewertungen kümmern.